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Allgemeines - Vertragsvorlagen Messstellenbetrieb

Messstellenbetreiberrahmenverträge

Die Rahmenverträge entsprechen den Vorgaben der Beschlusskammer 6 und
7 - Netzzugang Strom und Gas entsprechend dem Festlegungsverfahren zur
Standardisierung von Verträgen und Geschäftsprozessen im Bereich des Messwesens

 

Anlage 1    - Technische Mindestanforderungen
                     an Messeinrichtungen

Anlage 1.1 - Technische Mindestanforderungen
                     an Messeinrichtungen im Elektrizitätsnetz

Anlage 1.2 - Technische Mindestanforderungen
                     an Messeinrichtungen im Gasnetz

Anlage 2.1
  - Kontaktdatenblatt NB Strom:
                     Kontaktdatenblatt Transportkunde/Netzbetreiber Strom
                     (elektronisch, XLS-Format)

Anlage 2.2  - Kontaktdatenblatt NB Gas:
                     Kontaktdatenblatt Transportkunde/Netzbetreiber Gas
                     (elektronisch, XLS-Format)

 

 

Messstellenvertrag

durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber nach § 9 Absatz 1, Nr. 2
Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)
Messstellennutzer ist Lieferant

 

 


Bekanntgabe zur zukünftigen Ausstattung von Messstellen mit modernen Mess-
einrichtungen und intelligenten Messsystemen im Sinne des Messstellenbetriebs-
gesetzes (MsbG)

Die SSW Netz GmbH übernimmt nach § 3 MsbG den Messstellenbetrieb als grundzuständiger
Messstellenbetreiber i.S.d.G., soweit nicht eine anderweitige Vereinbarung nach § 5 oder
§ 6 MsbG durch den Anschlussnutzer bzw. den Anschlussnehmer getroffen wird.

Die SSW Netz GmbH wird, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach
§ 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten mit
intelligenten Messsystemen wie folgt ausstatten:
1. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch (3-Jahresdurchschnitt) über
    6.000 Kilowattstunden sowie bei solchen Letztverbrauchern, mit denen eine Vereinbarung
    nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht,
2. bei Anlagenbetreibern mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

Darüber hinaus kann die SSW Netz GmbH, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich
und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten mit
intelligenten Messsystemen wie folgt ausstatten:
1. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch bis einschließlich 6.000 Kilowatt-
    stunden sowie
2. bei Anlagen mit einer installierten Leistung über 1 bis einschließlich 7 Kilowatt.

Soweit nach MsbG nicht die Ausstattung einer Messstelle mit intelligenten Messsystemen
vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, wird die SSW
Netz GmbH Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagen-
betreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen ausstatten. Dies erfolgt bei Neu-
bauten und Gebäuden, die einer größeren Renovierung unterzogen werden bis zur Fertig-
stellung des Gebäudes, ansonsten im Gebäudebestand sukzessive bis zum Jahr 2032.

Bei der Ausstattung von Messstellen mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten
Messsystemen umfasst die Standardleistung des grundzuständigen Messstellenbetreibers
unter Anderem den Messstellenbetrieb gemäß § 3 MsbG. Weitere Standardleistungen für
intelligente Messsysteme sind insbesondere:
1. die in § 60 MsbG benannten Prozesse einschließlich der Plausibilisierung und Ersatzwert-
    bildung im Smart-Meter-Gateway und die standardmäßig erforderliche Datenkom-
    munikation sowie
2. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von höchstens 10.000 Kilowatt-
    stunden, soweit es der variable Stromtarif im Sinne von § 40 Abs. 5 des Energiewirt-
    schaftsgesetzes erfordert, maximal die tägliche Bereitstellung von Zählerstandsgängen
    des Vortages gegenüber dem Energielieferanten und dem Netzbetreiber sowie
3. die Übermittlung der nach § 61 MsbG erforderlichen Informationen an eine lokale Anzeige-
    einheit oder über eine Anwendung in einem Online-Portal, welches einen geschützten
    individuellen Zugang ermöglicht sowie
4. die Bereitstellung der Informationen über das Potenzial intelligenter Messsysteme im Hin-
    blick auf die Handhabung der Ablesung und die Überwachung des Energieverbrauchs sowie
    eine Softwarelösung, die Anwendungsinformationen zum intelligenten Messsystem, zu
    Stromsparhinweisen und –anwendungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik
    enthält, Ausstattungsmerkmale und Beispielanwendungen beschreibt und Anleitungen zur
    Befolgung gibt sowie
5. in den Fällen des § 31 Abs. 1 Nummer 5, Abs. 2 und 3 Satz 2 MsbG das Bereithalten einer
    Kommunikationslösung, mit der bis zu zweimal am Tag eine Änderung des Schaltprofils
    sowie einmal täglich die Übermittlung eines Netzzustandsdatums herbeigeführt werden
    kann,
6. in den Fällen des § 40 MsbG und unter den dort genannten Voraussetzungen die Anbindung
    von Erzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-
    Kopplungsgesetz und die Anbindung von Messeinrichtungen für Gas und
7. die Erfüllung weiterer sich aus den Festlegungen der Bundesnetzagentur nach den §§ 47
    und 75 MsbG ergebender Pflichten, insbesondere zu Geschäftsprozessen, Datenformaten,
    Abrechnungsprozessen, Verträgen oder zur Bilanzierung.

Die Entgelte für den Messstellenbetrieb für intelligente Messsysteme und moderne Messein-
Richtungen können dem Preisblatt gemäß Messstellenbetriebsgesetz (auf der Homepage der
SSW Netz GmbH abrufbar) entnommen werden.

Zusatzleistungen nach § 35 Abs. 2 MsbG können separat bestellt und in Anspruch genommen
werden. Eine Übersicht über mögliche Zusatzleistungen und deren Entgelte sind dem Preisblatt
gemäß Messstellenbetriebsgesetz zu entnehmen.

St. Wendel, den 15.11.2016

Anfragen zum Messstellenbetrieb richten Sie bitte an:

SSW Netz GmbH
Marienstraße 1
66606 St. Wendel
Fax: +49(0) 6851 / 902-572
E-Mail: info@ssw-netz.de


ATB-THIRY 2007